Sagen Sie Ihrem Kind etwas Positives, zeigen Sie ihm, worüber Sie sich freuen und was Sie mögen!
Je früher bei Kindern eine Legasthenie oder Dyskalkulie abgeklärt oder diagnostiziert ist, umso besser kann es mit dieser Störung umzugehen lernen.
Da der Zugang Ihres Kindes in die Welt des Lesens, Schreibens oder Rechnens ein anderer ist, können Sie durch gezielte Hilfe den Weg Ihres Kindes ebnen. Sie vermeiden damit Folgeprobleme und bewahren Ihr Kind vor dem Gefühl zu versagen.
Bei Kindern mit Legasthenie oder Dyskalkulie wissen Eltern oft nicht mehr, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Besonders dann, wenn die Störung oder Schwäche nicht erkannt und diagnostiziert ist und sich Probleme z.B. Konflikte bei den Hausaufgaben verfestigen.
Eine solche Dauerstreitsituation scheint oft unlösbar.
Eine Therapie mit einer „neutralen“ Therapeutin, die professionell mit dem Kind umgeht und gleichzeitig die Eltern berät, kann hilfreich sein.
Oft entlastet es das Kind und die Eltern, wenn sie wissen, dass keiner Schuld am Versagen trägt. Dies nimmt den Druck aus der Situation.
Das Kind sollte das Gefühl haben, dass seine Eltern es lieb haben, egal wie viele Fehler es macht. Die Anstrengung des Kindes zählt und verdient Lob, weniger die Schulnote.
Eltern sollen wissen, dass sie keine Schuld an der Legasthenie oder Dyskalkulie ihres Kindes tragen. Es handelt sich um eine Teilleistungsstörung, nicht um Fehler in der Erziehung.
Tipps:
Gerne berate ich Sie weiter zu Ihren Fragen über Legasthenie und Dyskalkuie.